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SUMMARY:2. Sinfoniekonzert
DESCRIPTION:Erleben Sie Werke von Grützmacher, Schumann, Stephan, Liszt beim 2. Sinfoniekonzert der aktuellen Spielzeit im Anhaltischen Theater Dessau.\nFriedrich Grützmacher -Konzertouvertüre op. 54\nRobert Schumann – Konzertstück für vier Hörner und Orchester F-Dur op. 86\nRudi Stephan – Musik für Orchester\nFranz Liszt – Mazeppa, Sinfonische Dichtung Nr. 6\nDer 1832 in Dessau geborene Friedrich Grützmacher ging durch die Schule von Hofkapellmeister Friedrich Schneider, wurde ein ausgezeichneter Cellist und wirkte später als Solocellist am Leipziger Gewandhaus und an der Hofoper in Dresden, wo er am Konservatorium auch zahlreiche Celloschüler unterrichtete. Neben etlichen Kompositionen für Cello ist von ihm nur ein einziges Orchesterwerk überliefert: die Konzertouvertüre op. 54, die Grützmacher dem Erbprinzen Friedrich von Anhalt-Dessau gewidmet hat. In Dresden schrieb Robert Schumann 1849 sein Konzertstück für vier Hörner und Orchester. Der Komponist bezeichnete sein Werk als »etwas ganz Kurioses«, hielt es aber auch für eines seiner besten Stücke. Wegen seiner ungewöhnlichen Solobesetzung ist es sehr selten in den Konzertsälen zu hören. Etwa zur gleichen Zeit entstand die Sinfonische Dichtung Mazeppa von Franz Liszt. Ihr liegt ein Poem Victor Hugos zugrunde. Es schildert eine Episode aus der Jugend des später legendären ukrainischen Kosakenhetmans Iwan Masepa. Weil man ihn bei der Frau eines Magnaten überrascht hat, bindet man ihn nackt auf ein Pferd, das man in die Steppe hinaustreibt, wo es nach drei Tagen zusammenbricht. ­Masepa, schon dem Tode nah, wird gerettet und hat die Vision, zum siegreichen Anführer seines Volkes zu werden. »Keinen poetischen Titel, nicht die Benennung Tondichtung und gar nichts«; einfach nur Musik nannte Rudi Stephan sein bedeutendstes Orchesterwerk. Die Musik für Orchester wurde 1913 bei ihrer Uraufführung in Jena zu einem sensationellen Erfolg. Ein Kritiker schrieb: »Was in den knapp 20 Minuten dieser Musik an Gehalt, Schöpferpotenz, Ausdruck und Können aufgespeichert ist, steht so weit über allem, was wir sonst hörten, dass es keine Vergleichspunkte gibt.« Gut zwei Jahre später fiel Rudi Stephan als Soldat im Ersten Weltkrieg – 28 Jahre alt.\nKarten und Informationen erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufsstellen des Anhaltischen Theaters oder unter: anhaltisches-theater.de\n
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