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SUMMARY:Kurt Weill Fest: 4. Sinfoniekonzert
DESCRIPTION:Kurt Weill: Orchestersuite E-Dur (1919)\nAlberto Ginastera: Harfenkonzert\nMaurice Ravel: Boléro\nDirigent Svetoslav Borisov\nSolistin Manuela Randlinger Harfe\nDas Sinfoniekonzert im Rahmen des Kurt Weill Festes bringt die Wiederaufführung einer echten Rarität aus dem Oeuvre Kurt Weills. Weills Suite in E-Dur entstand 1918–19 während des ersten Jahres als Kompositionsschüler von Engelbert Humperdinck in Berlin. Dass diese Komposition existiert, war lange völlig unbekannt, bis sie 1983 zusammen mit weiteren Frühwerken und einer großen Zahl von Briefen an die Familie wieder auftauchte. 1995 wurde die Suite schon einmal in Dessau gespielt. Inzwischen liegt sie in einer neuen praktischen Ausgabe des britischen Weill-Experten James Holmes vor. Das sechssätzige Werk ist eine erstaunliche Talentprobe des 18-Jährigen. Gewidmet hat es Weill seinem Vater „in dankbarer Verehrung“.\nIm Rahmen des Südamerika-Schwerpunkts am Anhaltischen Theater wird das Harfenkonzert des Argentiniers Alberto Ginastera seine Dessauer Erstaufführung erleben. Es verdankt seine Entstehung einem Auftrag von Edna Philips, der Soloharfenistin des Philadelphia Orchestra, die sich jedoch, als Ginastera das Stück endlich fertiggestellt hatte, bereits vom Konzertpodium zurückgezogen hatte. Seit der Uraufführung 1965 durch Nicanor Zabaleta gehört das Konzert, das folkloristische und moderne Elemente miteinander verbindet, zum Standardrepertoire.\nDas meistgespielte Werk des Komponisten Maurice Ravel ist ohne Zweifel der Boléro (1928), und das, obwohl er nach Ravels eigenen selbstironischen Worten gar keine Musik enthält. Tatsächlich ändern sich bei diesem Stück über die Dauer von 15 Minuten weder Rhythmus noch Melodie. Lediglich ein sich langsam aufbauendes orchestrales Crescendo mit raffinierten Klangfarben-Kombinationen sorgt für Abwechslung und allmähliche Steigerung – bis sich die angestaute Spannung am Schluss in einer ungeheuren Eruption ­entlädt.\nInformationen und Tickets finden Sie unter: kurt-weill-fest.de sowie unter anhaltisches-theater.de\n
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